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Neugegründete SG Haßloch gegen den FSV Offenbach

Michael Weinerth-Ilg, 13.09.2022

Neugegründete SG Haßloch gegen den FSV Offenbach

Ü 60-Premiere am kommenden Mittwoch

 

Neugegründete SG Haßloch gegen den FSV Offenbach

 

Am Mittwoch, 14.09.2022,  kommt es im Fußballkreis Rhein-Mittelhaardt zu einer Premiere. Beim FV 1921 Haßloch wird um 19.15 Uhr ein Spiel zweier Ü60-Seniorenmannschaften angepfiffen. Dabei trifft die in dieser Altersklasse neu gegründete SG Haßloch, in der Spieler aller drei Haßlocher Fußballvereine sowie drei Gastspieler mit Zweitspielrecht auflaufen dürfen, auf den FSV Offenbach.

Einer der Akteure, die ein Zweitspielrecht haben, ist Bernd Wagner, der zwar in 1970er und 1980er Jahren für den 1. FC 08 Haßloch spielte, aber inzwischen Fußballabteilungsleiter bei TuS Lachen-Speyerdorf und beim Südwestdeutschen Fußballverband für den Seniorenfußball zuständig sind. "Ich freue mich sehr, dass wir in unserem Kreis jetzt auch eine Ü60-Mannschaft haben. Da es aber die einzige ist, werden wir in den Spielbetrieb des Fußballkreises Südpfalz integriert", informierte er. Die Gegner bestimme Werner Gilb, der in der Südpfalz den Seniorenspielbetrieb organisiere. "In der Südpfalz gibt es sogar eine Runde, in der ein Kreismeister ermittelt wird und der dann an der Verbandsmeisterschaft teilnehmen darf. Die SG Haßloch müsste sich dafür als einzige Mannschaft unseres Kreises nicht qualifizieren, sondern wäre automatisch gesetzt, wenn sie das möchte", teilte Wagner weiterhin mit.

Seit sechs Wochen befinde sich die Mannschaft im Training. "Ich bin beeindruckt, welche Leistung die Spieler dabei abliefern", meinte er. Um gegen den FSV Offenbach erfolgreich sein zu können, müsse alles stimmen.

Toll sei natürlich, auf alte Weggefährten zu treffen. "Mit Winfried Speicher habe ich von 1976 bis 1978 für den FC 08 in der Südwestliga, der damals dritthöchsten deutschen Klasse, gespielt. Nach über 40 Jahren gehören wur jetzt erstmals wieder der gleichen Mannschaft an", erwähnte er beispielhaft. Ältester Spieler sei der inzwischen 78 Jahre alte VfB-Pressewart Helmut Scheurer. Dieser könnte dann selbst in der Ü60 auf 20 Jahre jüngere Gegenspieler treffen, denn bis zu zwei Akteure, die erst 58 oder 59 Jahre alt sind, dürfen pro Team nominiert werden (jh).

 


Quelle:Vorstand